Kulturstall

Bereits seit 1995 ist der KulturStall in das Kulturleben der Stadt Witten hineingewachsen. Nachdem zunächst die BesucherInnen der selbst initiierten Veranstaltungen für ein Zusammenwachsen der Wohn- und Lebensgemeinschaft Witten mit der Umwelt sorgten, verwirklichte sich Integration und Inklusion nachfolgend durch eine zunehmende Inanspruchnahme des KulturStalles durch viele befreundete Einrichtungen und Vereine.

Neben der Universität Witten Herdecke (Veranstaltungen von Seminargruppen), dem Institut für Waldorfpädagogik (Theaterproben), Musiktherapeuten aus dem Umfeld der Nordoff-Robbins-Musiktherapie (Seminararbeit) sind es auch die Waldorfschulen (Aufführungen von Klassenspielen), die den Saal für ihre Bedürfnisse nutzen, um auch abschließend die BewohnerInnen an den Arbeitsergebnissen teilhaben zu lassen.

Für die Wohn- und Lebensgemeinschaft Witten ist der Saal zu einem festen und wichtigen Bestandteil für das Gemeinschaftsleben und der konzeptionellen Ausrichtung geworden. Hier werden viele Feste gestaltet, seien es die von der Gemeinschaft gefeierten christlichen Jahresfeste oder auch Geburtstage und Jubiläen.

Für unsere auf dem Christopherus-Hof lebenden Betreuten hat sich dadurch und insbesondere durch die Begegnungen mit den unterschiedlichsten Menschen die Lebensqualität spürbar erhöht. In wechselseitiger Wahrnehmung fühlen sich die Bewohner und die Gäste oder Veranstalter in die jeweiligen Lebens- und Wirkungsräume integriert.

Das Zentrum gewinnt weiter an Attraktivität durch das gastronomische Angebot der an den Saal anschließenden Küche sowie durch das kleine, im vorderen Bereich angesiedelte ehrenamtlich betriebene Café. Das Angebot richtet sich an die Saalnutzer, an die Nachbarschaft und natürlich auch an die Hofgemeinschaft selbst.