![]() |
![]() |
Pädagogisches KonzeptPädagogikDie Kindertagesstätte arbeitet auf der Grundlage der Waldorfpädagogik und der anthroposophischen Heilpädagogik.Gesundheitsprophylaxe in Bezug auf Ernährung, Bewegung und seelischem Wohlbefinden gehört zu unserem Selbstverständnis. Aufgrund veränderter Lebenssituationen im Alltag der Familien ist der Bedarf entstanden, auch Kinder unter drei Jahren aufzunehmen. Dieser Aufgabe hat sich das Christopherus-Haus ebenfalls angenommen und schafft entsprechende Lebens- und Entwicklungsräume. Die Individualität jedes Kindes wird in besonderer Weise geachtet. Die Eigenaktivität des Kindes wird gestärkt und durch Betätigung innerhalb der Gruppe zum sozialen Miteinander geführt. Dem Kind werden sinnvolle und überschaubare Tätigkeiten erlebbar gemacht. ![]() Eine wichtige Voraussetzung für die Persönlichkeitsentwicklung des Menschen ist das Angenommensein. Dazu gehören verlässliche und liebevolle Zuwendungen durch vertraute Bezugspersonen. Nur so entwickelt das Kind Vertrauen in die Welt und kann sich dieser aktiv zuwenden. Das kleine Kind reagiert mit seinem ganzen Organismus auf die Sinneseindrücke und nimmt diese unmittelbar auf. Für seine körperliche Gesundheit und sein seelisches Wohlbefinden ist es von Nöten, natürliche Sinneserfahrungen machen zu können und Überreizungen von ihm fern zu halten. Die Sinnespflege geschieht im unmittelbaren Alltagsgeschehen. Die Entwicklung grob- und feinmotorischer Fähig- und Fertigkeiten durch Tat und Spiel werden sowohl in freien Spielzeiten als auch in den geführten Tageselementen gestärkt. Eingeschlossen sind auch Sauberkeitserziehung, lebenspraktische Tätigkeiten wie An- und Ausziehen, Essen u.s.w.. ![]() So werden durch das pädagogische Prinzip Vorbild und Nachahmung, unter anderem der Wille, die Denkfähigkeit sowie die Sprache unmittelbar angeregt. Künstlerische Betätigungen fördern das Kind individuell in seinen schöpferischen Kräften. Durch die einfache Gestaltung des Spielmaterials wird die innere Aktivität der Phantasiekräfte gefördert. Der Rhythmus ist ein wesentlicher Bestandteil der anthroposophischen Heilpädagogik und der Waldorfpädagogik. Er vermittelt dem Kind Sicherheit und Orientierung, schult die Willenskräfte und ermöglicht dem Kind seine Erinnerungskräfte zu wecken, Lebensfreude zu entwickeln und zu pflegen. (Zum Seitenanfang) Beispiel eines TagesablaufsVom Grunde nach hat der Tagesablauf einen bestimmten Rahmen, doch innerhalb dieses Rahmens können die Inhalte variieren und sich verändern.Die Betreuungszeit beginnt um 7.30 Uhr und endet um 16.00 Uhr. In der Regel wird ab 7.30 Uhr das gemeinsame Frühstück vorbereitet, ein kleines Freispiel findet statt. Ab 8.00 Uhr werden die heilpädagogisch betreuten Kinder vom Fahrdienst gebracht. Um 8.30 Uhr trifft sich die gesamte Kindertagesstätte zum ersten Morgenkreis. Anschließend wird in den Gruppen gemeinsam gefrühstückt. Danach findet das Freispiel statt. Die Kinder spielen gemeinsam und haben z. B. die Möglichkeit zu malen, zu basteln, zu bauen, sich zu verkleiden und Rollenspiele zu ergreifen. ![]() In beschützender und zur Tätigkeit anregender Atmosphäre können sich Kinder mit und ohne Behinderung ihren Fähigkeiten und Möglichkeiten gemäß entwickeln. Nach dem Freispiel findet der zweite Morgenkreis in der Gruppe statt. Nach diesem Morgenkreis treffen sich alle Kinder der Kindertagesstätte im Garten und ein Gruppen übergreifendes Spiel beginnt. Dieses Freispiel dauert in der Regel eine Stunde. Im Garten steht jedem Kind eine Vielzahl an Erfahrungsmöglichkeiten zur Verfügung, z. B.: Sandkästen große Kletterwurzeln ein Spielhäuschen ein Brunnen, Pumpenanlage dicke Kieselsteine, feiner Kies Blumen-, Obst- und Gemüsebeete diverses Spielzeug: Stelzen, Schubkarren, Schüppen, Bälle, etc. ![]() Um 12.15 Uhr wird in den einzelnen Gruppen zu Mittag gegessen. Zwischen 13.15 Uhr und 14.00 Uhr ist Mittagsruhe. Für die Kinder im letzten KiTa-Jahr findet während dieser Zeit eine in Epochen gegliederte Vorschularbeit statt. Bevor die ersten Kinder um 14.30 Uhr abgeholt werden, erleben die Kinder in jeder Gruppe einen Abschlusskreis. Anschließend finden sich nun die restlichen Kinder der Kindertagesstätte in einer Gruppe zusammen, der Nachmittag beginnt. In dieser letzten gemeinsamen Stunde wird ein Picknick eingenommen, gespielt, gebastelt oder vorgelesen. Um 16.00 Uhr endet der KiTa-Tag. Tagesablauf der Kleinkindgruppe Die Betreuungszeit beginnt um 7.30 Uhr und endet um 16.15 Uhr. Der Vormittag in der Kinderstube gliedert sich ähnlich der KiTa- Gruppe in Freispielphasen und Ruhezeiten bzw. geführten Elementen, wobei die Zeiten den Bedürfnissen der kleinen Kinder angepasst werden. Die kleinen Kinder haben einen eigenen abgegrenzten Bereich im Garten mit ausreichend Sandspielzeug, einem Häuschen und kleineren Klettermöglichkeiten. Ein Besuch im größeren Spielbereich ist möglich. Nach dem Mittagessen findet die Mittagsruhe statt. (Zum Seitenanfang) JahresablaufIn unserer Kindertagesstätte sind Familien aller Konfessionen willkommen. Gemeinsam erleben die Kinder den Rhythmus des Jahreslaufs mit seinen christlichen Festen. ![]() Fasching Ostern Sommerfest Michaeli Laternenfest Adventsgärtlein Nikolaus Weihnachtsspiel Für die unter drei jährigen Kinder liegt der Schwerpunkt des Feierns in unmittelbarem Handeln. ![]() (Zum Seitenanfang) BetreuungIn drei altersgemischten Gruppen werden in der Regel fünf bis sechs seelenpflege-bedürftige Kinder mit acht bis neun altersgemäß entwickelten Kindern gemeinsam betreut. In der Kinderstube stehen zehn Plätze zur Verfügung, von denen zwei bis drei integrativ besetzt werden können.Für die pädagogische Arbeit sind in jeder Gruppe zwei ausgebildete Erzieher verantwortlich. Diese werden von qualifizierten Halbtagskräften, Erziehern im Anerkennungsjahr und Vorpraktikanten unterstützt. Den pädagogischen Mitarbeitern steht ein anthroposophischer Arzt beratend zur Seite. Bei Anmeldung des Kindes in der Kinderstube gehen wir selbstverständlich davon aus, dass der Übergang in die Kindertagesstätte gewünscht ist. Andernfalls bedarf es einer Abmeldung bis zum 31. Januar des Übergangsjahres, damit nicht belegte Plätze rechtzeitig vergeben werden können. Die Abrechnungsform ist additiv. Das heißt, es bestehen zwei Abrechnungsformen. Die altersgemäß entwickelten Kinder einer Tagesstättengruppe und einer U 3 Gruppe werden über die Stadt Dortmund abgerechnet, die Kinder mit Behinderung (zwei heilpädagogische Gruppen) werden über einen Tagespflegesatz des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe abgerechnet. ![]() Schließungszeiten: Die KiTa hat eine Woche in den Osterferien drei Wochen in den Sommerferien und eine Woche zwischen Weihnachten und Neujahr geschlossen. (Zum Seitenanfang) FamilienzentrumDie Kindertagesstätte ist als Familienzentrum Mitglied im Familienzentren im Verbund (FIV) für das ein eigenes Konzept besteht.Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, klicken Sie hier: Familienzentren im Verbund (Zum Seitenanfang) |